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Hinweis auf einen plattdeutschen Gottesdienst am Sonntag Reminiscere 4. März 2012
In Erinnerung an unseren mit 180 Gemeindemitgliedern gut besuchten plattdeutschen Gottesdienst in diesem Jahr kann ich einen weiteren Gottesdienst für 2012 ankündigen.
Es ist mir gelungen, dafür Pfarrer Wolfgang Meyn aus Uchte, zwischen Nienburg und Minden gelegen, zu gewinnen.
Pfarrer Meyn wurde1932 in Bremerhaven geboren und begann sein Studium im Jahre 1955 in Hamburg, wo er 1961 sein Staatsexamen zum Dipl. Pädagogen ablegte mit gleichzeitiger Einsegnung zum kirchlichen Dienst und Ordination zum Pfarrer.
Nach 4-jähriger Tätigkeit auf St. Pauli folgte er einem Ruf als Pfarrer nach Petershagen und nahm ab 1980 für etliche Jahre den Vorsitz wahr in der Arbeitsgemeinschaft „Plattdütsch in de Kerk“. Dieser Arbeitskreis wird heute von Pfr. Wilhelm Dullweber geleitet, den wir ja aus dem diesjährigen plattdeutschen Gottesdienst in Erinnerung haben.
Pfarrer Meyn ist auch unserem Gemeindepfarrer Jörg Nagel aus dessen Vikariatszeit gut bekannt.
Er erteilte nebenbei Religionsunterricht an der Realschule und am Gymnasium Petershagen und engagierte sich als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsamtes in der Synode Minden und in zahlreichen Vereinen und als Sprecher der amtierenden Pastoren im Stadtparlament von Petershagen. Pfr. Meyn ist und war ein sehr rühriger Theologe, dessen zahlreiche Aktivitäten man gar nicht alle aufzählen kann. Er ist übrigens ein Großneffe des berühmten Sängers und Schauspielers Hans Albers.
Im Jahre 1988, nach überstandenem Herzinfarkt, wurde er emeritiert.
Trotzdem engagiert er sich weiter für die plattdeutsche Sache und ich selbst kenne ihn gut aus der plattdeutschen Arbeitsgruppe, der ich zusammen mit Margret Nesenhöner angehöre und weiß daher, dass er ein gut verständliches Platt spricht. Insofern können wir uns alle freuen auf einen interessanten plattdeutschen Gottesdienst, für den ich wieder eine zweisprachige Gottesdienstordnung verfassen und bereitstellen werde, so dass alle Teilnehmer am Gottesdienst problemlos mitsingen und mitbeten können und dabei auch alles gut verstehen werden. Ein kleiner Wink an unseren Organisten und Chorleiter sowie an den Posaunenchor sei hier schon einmal gestattet.
Dieser erste Hinweis ist als Merker gedacht für den neuen Kalender 2012.
Dr. Wilhelm Knicker
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