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Zehnter Siemshofer Weihnachtsmarkt
Feste Institution
Ein kleines Jubiläum gab es in diesem Jahr in Löhne-Siemshof zu feiern: Zum zehnten Mal fand auf dem Parkplatz vor dem Gemeindehaus der „Siemshofer Weihnachtsmarkt“ statt. Seit dem 9. Dezember 2000 verwandelt sich dieser Parkplatz am Freitag und Samstag vor dem 2. Advent in ein Hüttendorf, in dem zahlreiche feste und flüssige Köstlichkeiten und auch etliche Weihnachtsartikel angeboten werden.
„Darauf sind wir schon ein bisschen stolz“, sagte Gemeindepfarrer Jörg Nagel bei der Eröffnung und erinnerte an die eher bescheidenen Anfänge mit wenigen Buden. „Damals dachte noch niemand daran, dass daraus eine feste Institution mit Zulauf weit über die Gemeindegrenzen hinaus werden würde“, sagte Nagel und beschrieb den Siemshofer Markt auch als Impulsgeber für die anderen Löhner Gemeinden und Ortsteile, die mittlerweile ebenfalls zu Weihnachtsmärkten einladen. Der besondere Dank Nagels wie auch des Bürgermeisters von Löhne, Heinz-Dieter Held, galt den zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die schon Tage vorher die Hütten aufgebaut hatten.
In einem geistlichen Impuls forderte Nagel dazu auf, gerade im Advent deutlich zu machen, auf welche Art von König die Christen warten: Auf einen König, der ganz anders als alle menschlichen Machtvorstellungen sei und der den Weg der Sanftmütigkeit gehe – dem solle eine „Kultur des Helfens und des Miteinanders“ zwischen den Menschen entsprechen.
Neu an diesem zehnten Siemshofer Weihnachtsmarkt war eine überdachte Bühne, die von Bläsergruppen und Chören genutzt wurde, um den Weihnachtsmarkt musikalisch zu untermalen.

Neu waren auch die Weihnachtsmarkt-Tassen mit dem Bild der Siemshofer Kirche, in denen Glühwein und andere wärmende Getränke ausgeschenkt wurden. hö
Bernd Höner, 09.12.09
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